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Die Tresenfachkraft Nicola
Der DJ Andreas D.
Die Eltern Yvonne und Frank
Ein närrisches Treiben beim SV Hemme!
Zwei Tage bevor der Startschuss zum Rosenmontag fiel, hatten beim SV Hemme, die Kinder das Sagen. Da weit und breit keine Schneeflocke zu sehen war, spielte sogar das Wetter mit. Karneval in Hemme, das bedeutet auch für die Eltern, eine Menge Stress. Und die Frage aller Fragen:" Als was, möchtest Du in diesem Jahr, zum Fasching gehen?" Kein leichtes Unterfangen, wenn Sie mich fragen.
Denn was ist zurzeit hipp oder cool, und was geht gar nicht! Diese Antwort, kann Ihnen nur das eigene Kind verraten. Ist es der Pirat, oder doch die Prinzessin? Fragen über Fragen. Ist dann endlich eine Entscheidung gefallen, wird nach den passenden Accessoires gesucht. Dieses Mal waren die knapp 35 Karnevalisten sehr hübsch und kreativ. So wurde unter anderem ein kleiner Drache gesichtet und Minnie Maus kam extra aus Disneyland.
Was brauchen wir Köln oder Rio? Wir haben Spaß in Hemme. Und das nicht zu knapp. Der Nachmittag war so klasse. Eine schöne Dekoration und DJ Andreas. Letztgenannter schaffte es in kurzer Zeit den Saal zum Toben zu bringen. Die Musik passte und die Kinder hatten viel Spaß bei der Polonaise. Als der Song "Ich bau Dir ein Schloss!" vom König von Mallorca, durch den Raum klang, drehten sich doch einige Eltern um. Warum fragen Sie sich?
Nun ja, man hätte ja denken können, der 1. Vorsitzende Dirk Baumann wollte noch eine flotte Sohle aufs Parket legen. Weit gefehlt. Der Elterntanz hatte nun Vorrang. Und der Kaffee und der Kuchen mussten warten. Der Partyraum platzte förmlich aus allen Nähten. So soll es sein! Im Stuhltanz kam es in diesem Jahr zum Geschwisterkampf zwischen Folke und Neel Holst. Dabei musste Folke leider Neel den Siegerstuhl überlassen.
Gewinnen ist ein gutes Stichwort: Gewonnen haben in diesem Jahr - Juliane als Pirat, - Mia als Prinzessin, - Lara als Tiger, - Mareike als Indianerin und Constantin als Rennfahrer.
Für das beste Kostüm wurden letztendlich nur fünf Kinder mit einem Preis versehen.
Vielen Eltern stand die Ratlosigkeit in den Augen. Und deren Kinder waren sehr traurig. Fehlte es an der Objektivität der Jury? Oder haben sie teilweise nicht richtig hingeschaut?
Bei nur 35 Kindern wäre es eine Überlegung wert, allen Kindern nacheinander die Chance zu geben, sich zu präsentieren. Der Tanzsaal würde dann für ca. 15 Minuten zum Laufsteg. Hat die diesjährige Jury wirklich alles gesehen? Jeder kann sich doch wohl vorstellen, dass eine Hexe nicht ständig mit dem Besen tanzen mag. Und eine vornehme Dame, ihre pompöse Handtasche, auch gern mal ablegen möchte.
Was spricht also gegen den kurzweiligen Laufsteg in dem DRK- Raum? Dann können sich alle Kinder noch mal richtig in Szene setzten, und allen zeigen, wie viel Mühe sie sich gegeben haben. Oder eine Kleinigkeit für jedes Kind! So würden die Krokodilstränen bald der Vergangenheit angehören. Nur ein kleiner Denkanstoss für das nächste Faschingsfest.
Ein großer Dank geht an Jana, Nicola und Inken, und die fleißigen Helferinnen und Helfer. Lucas, Du warst spitze im Bonbonverkauf. Macht weiter so!